Pinkeln mit Hindernissen? Oder: das Amtsgericht Heilbronn geht vor die Hunde

Die „Heilbronner Stimme“ berichtet in einem aktuellen Artikel über den erschreckenden Zustand, in dem sich das Gebäude des Amtsgerichts Heilbronn in der Wilhelmstraße befindet.

Der marode Fassadenputz bröckelt, in einem Dienstzimmer regnet es durch das Fenster und die Besucher-Toiletten sind seit einem halben Jahr gesperrt. Der Präsident des Amtsgerichts, Reiner Hettinger, befürchtet den Verfall. Seit mehr als 30 Jahren sei nichts mehr gemacht worden, wird er zitiert. Schuld daran seien die Stuttgarter Ministerien, die die benötigten Mittel für eine Sanierung seit Jahren nicht zur Verfügung stellen.

Standsicher sei das Gebäude aber. Na, immerhin!

Den Beschäftigten wünsche ich, dass mit der dringend notwendigen Sanierung bald begonnen werden kann. Für die Rechtssuchenden hoffe ich, dass der beklagenswerte Zustand des Gebäudes keine Auswirkungen auf die Qualität der Rechtsfindung hat.

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