Die Gefahren des Auf-der-Bierbank-Tanzens…

Auf einer Bierbank zu tanzen ist völlig normal – jedenfalls bei einem Volksfest wie dem „Cannstatter Wasen“ in Stuttgart. Da es an einem vorwerfbaren Verhalten fehlt, scheidet eine Haftung für Unfälle in der Regel aus, wie das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart in einem am Donnerstag, 13.04.2017, bekanntgegebenen Urteil entschied (AZ: 13 U 165/16). weiterlesen …

Wo steckt „Michael“?

TrueffelpixFührt eine einmalige Sexaffäre in einem Hotel mit einem nicht näher bekannten Mann zu einem Kind, kann die Mutter nicht einfach von der Hotelleitung die vollständigen Namen und Adressen der infrage kommenden Männer verlangen. Auch wenn die Frau diese Information für mögliche Kindesunterhaltsansprüche benötigt, reichen die Angabe des Vornamens des Mannes und die Etage des gebuchten Hotelzimmers für den Auskunftsanspruch nicht aus, entschied das Amtsgericht München in einem am Freitag, 28.04.2017, bekanntgegebenen Urteil (AZ: 191 C 521/16). weiterlesen …

Aufgeben kommt nicht infrage oder „Der 101. Schlag“

Coaching, Motivation, successZur Wochenmitte möchte ich wieder mal eine kurze Metapher zum Nachdenken schildern:

Ein berühmter Weiser wird gefragt, warum er eine Sache trotz großer Hindernisse nicht aufgebe.

Und er gibt einen Ratschlag, den alle beherzigen sollen, die versucht sind zu verzagen, wenn sie für eine gute Sache arbeiten. weiterlesen …

Anwalt und nackte Frauen – das passt nicht zusammen

Ein Anwalt darf nicht mit Kalendern für sich werben, wenn darauf nackte oder nur spärlich bekleidete Frauen zu sehen sind. Zu dieser Entscheidung ist das Landgericht (LG) Köln in seinem Urteil vom 23.03.2017 (AZ: 24 S 22/16) gelangt.  weiterlesen …

Geschäftsführer als „soziale Arschlöcher“ bezeichnet

viz4bizWer als Arbeitnehmer den aktuellen und den früheren Geschäftsführer eines kleinen Familienunternehmens als „soziale Arschlöcher“ bezeichnet, muss um seinen Job bangen. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein hat in seinem Urteil vom 24.01.2017 (AZ: 3 Sa 244/16) klargestellt, dass diese Äußerung regelmäßig einen wichtigen Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses darstelle. Dem Arbeitnehmer könne daher sogar ohne vorherige Abmahnung fristlos gekündigt werden. weiterlesen …

Anwalt verlangt 600 EUR Schmerzensgeld pro Stunde als Honorar

figur erleuchtungEs gibt doch immer wieder mal sehr kuriose Fälle.

Erwähnenswert ist nicht unbedingt der Tenor der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 10.01.2017 (AZ: 10 AZN 938/16(A)), sondern vielmehr der darin geschilderte Sachverhalt. weiterlesen …

Wie ein Arbeitszeugnis definitiv nicht aussehen sollte…

© FM2 - Fotolia.comWenn Arbeitgeber Arbeitszeugnisse mit polemischem Inhalt verfassen, riskieren sie die Verhängung von Zwangsgeld und Zwangshaft. Zu dieser Einschätzung ist das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln in seiner Entscheidung vom 14.02.2017 (AZ: 12 Ta 17/17) gelangt.

Die Parteien schlossen in einem Kündigungsrechtsstreit einen Vergleich, wonach der beklagte Arbeitgeber der Arbeitnehmerin ein wohlwollendes qualifiziertes Zeugnis zu erteilen hatte. Nachdem der Arbeitgeber dieser Verpflichtung nicht nachgekommen war, setzte das Arbeitsgericht gegen ihn auf Antrag der Klägerin ein Zwangsgeld von 500,00 € und ersatzweise Zwangshaft fest. Hiergegen legte der Arbeitgeber Beschwerde mit der Begründung ein. weiterlesen …

Psychisches Wohlbefinden?! Welche Bausteine braucht es dafür?

Coaching, Motivation, successGlück, Gesundheit und Erfolg… Wer möchte dies nicht für sich in Anspruch nehmen?

Ein Bestandteil von Gesundheit ist psychisches Wohlbefinden.

Die US-Psychologin Carol Ryff, die als Pionierin auf dem Gebiet der seelischen Zufriedenheit gilt, formulierte sechs Säulen des Wohlbefindens: weiterlesen …

Die rauchenden Mönche oder „Geschickt gefragt“

Coaching, Motivation, successDen Beginn der Osterwoche möchte ich mit einer kurzen Metapher beginnen:

Es waren einmal zwei Mönche, die es einfach nicht lassen konnten, während des Gebets zu rauchen.

Weil sie aber das schlechte Gewissen plagte, schrieben sie jeder einen Brief an den Bischof, um ihn dazu zu seiner Meinung zu befragen. weiterlesen …

Auch bei Kettenrauchern kann Lungenkrebs Berufskrankheit sein

Verbotsschild Rauchen verboten Zeichen Symbol SchildDas Bundessozialgericht (BSG) hat Kettenrauchern mit Lungenkrebs den Zugang zu einer Berufskrankheiten-Entschädigung deutlich erleichtert. War die Belastung etwa mit Chrom derart hoch, dass dies allein als „wesentliche Ursache“ für die Erkrankung gelten kann, kommt es auf weitere Ursachen wie den Tabakkonsum nicht mehr an, urteilte das BSG am Donnerstag, 30.03.2017, in Kassel (AZ: B 2 U 6/15 R). weiterlesen …